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Warum schläft mein Hund so viel? Schlafbedarf, Ursachen und was du tun kannst
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Warum schläft mein Hund so viel? Schlafbedarf, Ursachen und was du tun kannst

Petla Experte

Petla Experte

7. August 20255 Min. Lesezeit

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen Ihres Haustieres wenden Sie sich bitte an einen Tierarzt.

Viele Hunde schlafen den Großteil des Tages – und das ist völlig normal. Doch was, wenn dein Hund plötzlich mehr schläft als sonst? In diesem Ratgeber erfährst du, wie viel Schlaf für Hunde normal ist, was hinter verändertem Schlafverhalten stecken kann und wann du mit deinem Vierbeiner lieber zum Tierarzt solltest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Hunde schlafen durchschnittlich 12–14 Stunden pro Tag
  • Welpen, Senioren und bestimmte Hunderassen schlafen besonders viel
  • Plötzlich vermehrtes Schlafen kann auf Krankheiten oder Langeweile hindeuten
  • Achte auf weitere Symptome wie Appetitverlust, Verwirrung oder Husten
  • Tierärztlicher Rat ist wichtig, wenn du dir unsicher bist

Wie viel Schlaf ist bei Hunden normal?

Die meisten Hunde schlafen 10 bis 14 Stunden pro Tag. Manche kommen sogar auf bis zu 20 Stunden – besonders junge Welpen, ältere Hunde oder Hunde, die sich langweilen. Auch Rasse, Gesundheitszustand und Gewicht spielen eine Rolle.

Ein paar Beispiele:

  • Sehr junge und ältere Hunde schlafen tendenziell mehr
  • Übergewichtige oder kranke Hunde benötigen oft mehr Ruhe
  • Manche Rassen wie Basset Hounds schlafen mehr als aktive Rassen wie Border Collies

Solange dein Hund insgesamt fit wirkt und keine plötzlichen Veränderungen im Schlafverhalten auftreten, besteht meist kein Grund zur Sorge.

Wichtig: Beobachte Veränderungen im Schlafmuster genau. Wenn dein Hund plötzlich mehr schläft als sonst, solltest du das mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt besprechen.


Warum schlafen Hunde so viel?

Studien zeigen, dass Hunde im Schnitt mindestens 11 Stunden pro Tag schlafen. Dazu kommen viele Ruhephasen, in denen sie dösen oder wenig aktiv sind.

Hunde schlafen aus verschiedenen Gründen:

  • Entspannung und Ruhe in gewohnter Umgebung
  • Keine äußeren Reize oder Beschäftigung (z. B. wenn sie alleine sind)
  • Krankheiten oder altersbedingte Veränderungen
  • Energiesparverhalten – Hunde sind von Natur aus keine Dauerläufer

Natürlich kann langes Schlafen auch auf gesundheitliche Probleme hindeuten. Viele Erkrankungen oder altersbedingte Beschwerden gehen mit verändertem Schlafverhalten einher.


Wie du Langeweile-Schlaf verhindern kannst

Viele Hunde sind schlichtweg unterfordert. Wenn sie tagsüber alleine sind und abends nur noch müde Herrchen oder Frauchen treffen, verbringen sie viele Stunden schlafend – einfach aus Mangel an Alternativen.

So kannst du für mehr Aktivität sorgen:

Beschäftigung: Biete spannende Spielzeuge, Denkaufgaben und Beschäftigung an. Zum Beispiel:

  • Intelligenzspielzeuge
  • Futterverstecke mit Handtuch oder Eierkarton (wenn dein Hund keine Teile verschluckt)
  • Hunde-Kameras, mit denen du beobachten kannst, ob dein Hund spielt oder nur schläft

Bewegung: Plane mittags kleine Spaziergänge ein und sorge morgens und abends für ausreichend Bewegung. Auch Hundetagesstätten können helfen, deinen Hund auszulasten.

Wenn dein Hund selbst bei Reizen schläft oder kein Interesse mehr an früheren Aktivitäten zeigt, kann eine Krankheit dahinterstecken. In dem Fall solltest du tierärztlichen Rat einholen.


Wann solltest du zum Tierarzt?

Ein gewisser Anteil an Schlaf ist ganz normal. Doch wenn dein Hund deutlich mehr schläft als sonst, oder du begleitende Symptome bemerkst, ist Vorsicht geboten.

Warnzeichen für zu viel Schlaf:

  • Dein Hund schläft durch das Fressen oder andere Reize hindurch
  • Du hast Schwierigkeiten, ihn aufzuwecken
  • Lahmheit oder mangelnde Bewegungsfreude
  • Veränderungen bei Fressen, Urinieren oder Kotabsatz
  • Erbrechen oder Durchfall
  • Husten, Keuchen oder Atemprobleme
  • Verhaltensänderungen wie Desorientierung oder Reizbarkeit
  • Angst, Aggression oder häufiges Umherlaufen

Der Tierarzt wird deinen Hund untersuchen, Fragen stellen und eventuell Tests (z. B. Blutbild) durchführen, um die Ursache zu finden.

Wichtig: Viele Symptome entwickeln sich langsam. Besonders bei älteren Hunden können altersbedingte Veränderungen schleichend auftreten. Sprich das Thema frühzeitig beim Tierarzt an, um deinem Hund ein gutes Lebensgefühl im Alter zu ermöglichen.

👉 Du machst dir Sorgen, dass dein Hund zu viel schläft? Mit Petla findest du schnell und einfach einen Tierarzt in deiner Nähe – auch für kurzfristige Termine.


FAQ

Ist es normal, wenn ein Hund 20 Stunden am Tag schläft?
Für Welpen, Senioren oder gelangweilte Hunde kann das durchaus normal sein. Wenn dein Hund jedoch plötzlich mehr schläft als sonst, solltest du den Tierarzt kontaktieren.

Schlafen Hunde gern mit Menschen im Bett?
Hunde sind soziale Tiere und schlafen gerne in der Nähe ihrer Bezugspersonen. Manche kuscheln im Bett, andere bevorzugen ihren eigenen Platz – Hauptsache in der Nähe.

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