
Petla Experte
Wichtiger Hinweis
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen Ihres Haustieres wenden Sie sich bitte an einen Tierarzt.
Untersuchung beim Tierarzt
Wenn du die Zähne deines Hundes untersuchen lässt, achtet die Tierärztin oder der Tierarzt auf Plaque, Zahnfleischentzündungen oder andere Auffälligkeiten. Vernachlässigte Zahngesundheit kann gefährlich werden, denn Bakterien können über beschädigtes Zahnfleisch in die Blutbahn gelangen und dort Schaden anrichten – zum Beispiel an:
Was zunächst harmlos erscheint, kann erhebliche Folgen für die Gesundheit deines Hundes haben.
Zahnerkrankungen
In den meisten Fällen ist schlechter Atem bei Hunden auf Zahn- oder Zahnfleischerkrankungen zurückzuführen. Eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung entfernt Ablagerungen, die mit Zahnpflege-Snacks allein nicht beseitigt werden können.
Beim Tierarzt erfolgt die Reinigung unter Narkose, sofern dein Hund gesund genug ist. Dabei werden die Zähne mit speziellen Geräten gesäubert und poliert. Röntgenaufnahmen können notwendig sein, um Zahnwurzeln und Zahnfleisch zu beurteilen. Anschließend wird eventuell ein Schutzlack oder Fluorid aufgetragen.
Falls Zähne gezogen werden müssen, erhält dein Hund anschließend Schmerzmittel und eventuell ein Antibiotikum.
Unbehandelte Zahnerkrankungen können zu Parodontitis führen. Typische Folgen sind:
Die Zähne deines Hundes sollten etwa alle 6 bis 12 Monate professionell gereinigt werden. Kleinere Hunderassen sind besonders gefährdet, da ihre Zähne enger stehen und Plaque sich schneller bildet.
Auch das tägliche Zähneputzen zuhause ist sinnvoll – allerdings mit einer speziellen Zahnbürste für Hunde, nicht mit einer Zahnbürste für Menschen.
Ungleichgewicht der Darmflora
Eine gesunde Darmflora enthält „gute“ Bakterien, die die Verdauung unterstützen. Wenn diese durch „schlechte“ Bakterien verdrängt werden, kann das zu Mundgeruch führen. Die schädlichen Bakterien produzieren Gase, die über den Atem ausgeschieden werden. Zudem gelangen sie durch das Schlucken in den Darm – ein Kreislauf entsteht.
Nierenversagen
Die Nieren regulieren den Wasserhaushalt und filtern Abfallstoffe aus dem Blut. Bei Nierenerkrankungen kann der Atem deines Hundes nach Urin riechen. Mögliche Ursachen:
Chronisches Nierenversagen ist häufig mit einer fortgeschrittenen Parodontalerkrankung verbunden, da schädliche Bakterien über das Zahnfleisch in die Blutbahn gelangen.
Leberversagen
Die Leber baut Giftstoffe ab und unterstützt die Verdauung. Ist sie geschädigt, kann sie Toxine nicht mehr ausreichend filtern – der Atem deines Hundes riecht dann häufig süßlich-faulig oder nach Aas.
Typische Symptome bei Lebererkrankungen:
Wenn du diese Anzeichen bemerkst, solltest du schnell handeln.
Diabetes
Ein süßlicher oder fruchtiger Atem kann auf Diabetes hindeuten. Dieser Geruch entsteht durch sogenannte Ketone – ein Zeichen für eine ernste Stoffwechselentgleisung namens Ketoazidose.
Warnzeichen für Diabetes:
Unbehandelter Diabetes schwächt das Immunsystem und fördert das Wachstum von Bakterien im Maul.
Tumoren im Maul
Mundtumoren wachsen oft schneller, als die Blutgefäße sie versorgen können. Das führt zu abgestorbenem Gewebe, das von Bakterien zersetzt wird – die Folge: intensiver Geruch nach verwesendem Fleisch.
Typische Anzeichen für Maulkrebs:
Wenn du eines dieser Symptome feststellst, solltest du deinen Hund umgehend tierärztlich untersuchen lassen.
Herzkrankheiten
Je stärker die Zahnerkrankung, desto höher das Risiko für Herzprobleme. Vor allem Herz und Leber können durch die Bakterienbelastung entzündet werden.
Warnzeichen für Herzerkrankungen:
Zahnerkrankungen und Herzprobleme stehen in direktem Zusammenhang. Bei entsprechenden Symptomen solltest du schnell tierärztliche Hilfe holen.
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Frühzeitig erkennen und handeln
Auch wenn Hunde manchmal streng aus dem Maul riechen, ist das nicht normal. Mundgeruch ist ein Hinweis darauf, dass etwas im Körper nicht stimmt. Meist liegt es an mangelnder Zahnpflege – manchmal aber auch an einer ernsthaften Erkrankung.
Ein offenes Gespräch mit deiner Tierarztpraxis hilft, die Ursache zu finden. Dann kann gezielt behandelt werden – zum Wohl deines Hundes.
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Tierarzt finden
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