
Petla Experte
Wichtiger Hinweis
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen Ihres Haustieres wenden Sie sich bitte an einen Tierarzt.
1. Allergien – die häufigste Ursache
Allergien gehören zu den häufigsten Gründen für übermäßiges Pfotenlecken. Sie können ausgelöst werden durch:
Typische Anzeichen:
Was hilft:
Tierärztliche Allergietests, hypoallergene Diäten, regelmäßiges Abwischen der Pfoten nach Spaziergängen.
2. Reizung oder Verletzung
Kleinere Verletzungen wie Schnitte, Splitter oder Reizungen durch Streusalz oder heiße Oberflächen können deinen Hund zum Lecken bringen.
Typische Anzeichen:
Was hilft:
Pfoten regelmäßig kontrollieren, bei kleinen Verletzungen vorsichtig reinigen. Bei anhaltender Wunde: tierärztliche Behandlung.
3. Parasiten: Flöhe, Zecken & Milben
Juckreiz durch Parasiten kann ebenfalls zu intensivem Lecken führen – insbesondere an Pfoten, Beinen und Bauch.
Typische Anzeichen:
Was hilft:
Regelmäßige Floh- und Zeckenprophylaxe, Spezialshampoos und ggf. antiparasitäre Behandlungen vom Tierarzt.
4. Stress, Langeweile oder Angst
Wie wir Menschen entwickeln auch Hunde Stressbewältigungsstrategien – übermäßiges Lecken kann eine davon sein. Besonders betroffen sind sensible oder unterbeschäftigte Hunde.
Typische Anzeichen:
Was hilft:
Mehr geistige & körperliche Auslastung (Spaziergänge, Intelligenzspielzeug), gezielte Anti-Stress-Maßnahmen und ggf. Verhaltenstherapie.
5. Hefepilzinfektion (z. B. Malassezien)
Pilze fühlen sich besonders wohl in feucht-warmen Bereichen wie den Zehenzwischenräumen. Wenn die Pfoten oft nass oder verschmutzt sind, kann sich schnell eine Infektion entwickeln.
Typische Anzeichen:
Was hilft:
Pfoten nach jedem Spaziergang reinigen und gründlich trocknen. Bei Verdacht: tierärztlich untersuchen lassen und ggf. antimykotische Behandlung einleiten.
Pfotenlecken ist nicht immer harmlos – besonders wenn:
Lass Beschwerden frühzeitig abklären – je schneller du handelst, desto besser lassen sich ernste Ursachen ausschließen oder behandeln.
👉 Mit Petla findest du in wenigen Klicks eine passende Tierarztpraxis in deiner Nähe – ideal, wenn du dir bei solchen Symptomen unsicher bist.
Regelmäßige Pflege
Halte die Pfoten sauber, kontrolliere sie auf Verletzungen und achte auf kurze Krallen. Besonders nach Regen, Schnee oder Sandboden gründlich abtrocknen.
Parasitenprophylaxe
Schütze deinen Hund ganzjährig vor Flöhen, Zecken und Milben – auch im Winter.
Geistige und körperliche Auslastung
Langeweile führt oft zu Ersatzhandlungen. Sorge täglich für Bewegung, Spiele und Zuwendung.
Stress reduzieren
Vermeide häufige Veränderungen, sorge für Rückzugsorte und beruhige deinen Hund in Stresssituationen (z. B. Gewitter, Tierarztbesuch).
Suche nach qualifizierten Tierärzten in deiner Nähe und buche direkt online einen Termin.
Tierarzt finden
Wenn dein Hund plötzlich beginnt, Gras zu fressen, ist das oft erstmal irritierend. Manche Vierbeiner rupfen ganze Halme, andere knabbern gelegentlich – doch was steckt dahinter? Ist das Verhalten normal, bedenklich oder sogar ein Alarmsignal? Dieser Artikel richtet sich an Hundebesitzer:innen, die das Verhalten ihres Hundes besser verstehen möchten – und wissen wollen, wann tierärztlicher Rat nötig ist.

Dein Hund hat plötzlich Durchfall – und du fragst dich, was zu tun ist? Durchfall beim Hund ist keine Seltenheit, kann aber harmlos oder auch ein Anzeichen für etwas Ernstes sein. Gerade wenn der Hund zusätzlich matt wirkt oder das Fressen verweigert, ist schnelle Orientierung gefragt. Dieser Ratgeber richtet sich an Hundebesitzer:innen, die sich unsicher sind, wie sie bei akutem Durchfall ihres Tieres reagieren sollen – und wann der Gang zum Tierarzt notwendig ist.

Wenn dein Hund das Futter plötzlich stehen lässt, kann das schnell für Unruhe sorgen – besonders, wenn er sonst mit Appetit frisst. Doch nicht jeder leer gebliebene Napf ist gleich ein Grund zur Panik. Wichtig ist vor allem, das Verhalten richtig einzuordnen: Frisst dein Hund nur einmal nicht oder steckt ein tieferes Problem dahinter? Dieser Ratgeber richtet sich an Hundebesitzer:innen, die lernen möchten, Appetitlosigkeit beim Hund besser zu verstehen – und zu erkennen, wann sie beobachten, wann sie unterstützen und wann sie unbedingt tierärztlich handeln sollten.