
Ruth Negatsch
Wichtiger Hinweis
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen Ihres Haustieres wenden Sie sich bitte an einen Tierarzt.
Gelbes Erbrechen beim Hund kann viele verschiedene Ursachen haben – von harmlos bis ernstzunehmend. Hier eine Übersicht:
1. Nüchtern-Erbrechen (meist harmlos)
→ Tritt meist morgens auf, wenn der Magen leer ist und sich Galle ansammelt. Besonders bei unregelmäßigen Fütterungszeiten kann das vorkommen.
2. Grasfressen (meist harmlos, aber zu beobachten)
→ Gelegentliches Grasfressen ist normal, aber wenn dein Hund danach häufig erbricht, solltest du aufmerksam werden.
3. Stress und Aufregung (kann harmlos, aber auch belastend sein)
→ Manche Hunde reagieren auf Aufregung oder Stress mit Erbrechen – das sollte sich aber schnell beruhigen.
4. Futterunverträglichkeit (mal harmlos, mal ernster)
→ Wenn dein Hund nach bestimmten Futtersorten regelmäßig erbricht, könnte eine Unverträglichkeit vorliegen.
5. Gastritis (möglicherweise ernst)
→ Magenschleimhautentzündungen äußern sich oft durch wiederkehrendes Erbrechen. Weitere Anzeichen: Appetitlosigkeit und Unwohlsein.
6. Fremdkörper (ernstzunehmend)
→ Hat dein Hund ein Spielzeug, Knochenreste oder Plastik verschluckt? Dann könnte ein Fremdkörper den Magen reizen.
7. Erkrankungen der Leber oder Niere (potenziell schwerwiegend)
→ Gelbes Erbrechen kann auch ein Zeichen sein, dass Giftstoffe nicht richtig abgebaut werden.
Mit diesen Fragen kannst du besser einschätzen, ob ein Tierarztbesuch notwendig ist.
Idealerweise verwendest du dabei ein Punktesystem:
Bewertung:
👉 Diese Infos helfen beim Tierarztbesuch.
➡️ Im Zweifel lieber einmal zu viel zum Tierarzt!
Mit Ruhe, Beobachtung und gezielten Maßnahmen kannst du deinem Hund oft selbst helfen.
Doch wenn du unsicher bist: Hör auf dein Bauchgefühl – und geh lieber einmal zu viel zum Tierarzt.
Suche nach qualifizierten Tierärzten in deiner Nähe und buche direkt online einen Termin.
Tierarzt finden
Feline infektiöse Peritonitis (FIP bei Katzen) ist eine seltene, aber schwere Erkrankung, die für Tierhalter:innen äußerst beunruhigend sein kann – besonders weil die Symptome oft unklar beginnen und sich schnell verschlechtern können. Wenn deine Katze apathisch wird, Fieber hat oder der Bauch anschwillt, ist schnelle Orientierung enorm wichtig. Dieser Artikel richtet sich an Katzenhalter:innen, die sich über FIP informieren möchten: Wann sprechen Symptome wirklich für FIP? Welche Warnzeichen sollten dich zum Handeln bewegen? Was kannst du vorbeugend tun oder tunlichst vermeiden?

Wenn ein Kaninchen nicht frisst, ist das kein harmloses Verhalten, sondern ein ernstzunehmendes Warnsignal. Denn ein Kaninchen frisst nicht einfach aus Appetitlosigkeit – oft steckt eine akute Störung im Verdauungssystem dahinter, die schnell lebensbedrohlich werden kann. In diesem Artikel erfährst du, welche Ursachen infrage kommen, wie du Veränderungen frühzeitig erkennst und warum schnelles Handeln so wichtig ist.