
Viviann Peters
Wichtiger Hinweis
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen Ihres Haustieres wenden Sie sich bitte an einen Tierarzt.
Es gibt sie wie Sand am Meer: Tipps zur Erziehung. Egal ob Hundetrainer:innen in Hundeschulen, privat oder auf Social Media – überall findest du heutzutage schnell Ratschläge zu Fragen wie:
Was mache ich mit einem ängstlichen Hund? Mein Hund ist aggressiv gegenüber Menschen oder anderen Tieren – was soll ich tun? Meine Katze ist unsauber – woran liegt das?
Doch wenn du überall Antworten bekommen kannst, warum solltest du dich an eine Tierärztin oder einen Tierarzt wenden, die bzw. der nach der GOT abrechnet?
Wie bei vielen Fragen lässt sich das nicht pauschal beantworten. Sicher brauchst du keine tierärztliche Hilfe, um die Leinenführigkeit zu trainieren. Dennoch sind Tierärztinnen und Tierärzte – insbesondere mit Spezialisierung auf Verhaltenstherapie – ausgebildete Fachleute für die körperliche und seelische Gesundheit deines Tieres.
In der Humanmedizin werden regelmäßig Zusammenhänge zwischen psychischen Erkrankungen und körperlichen Grunderkrankungen festgestellt.
Auch in der Tiermedizin steckt hinter dem scheinbar aggressiven Hund oft eine schmerzhafte Erkrankung, hinter der Unsauberkeit der Katze eine Blasenentzündung und hinter dem ängstlichen Hund ein Verdauungsproblem.
Diese Zusammenhänge können komplex sein. Studien zeigen: Eine Veränderung im Mikrobiom – also der bakteriellen Besiedlung des Darms – kann psychische Erkrankungen wie Depressionen beim Menschen begünstigen.
Auch bei Haustieren können so Verhaltensveränderungen wie Ängstlichkeit entstehen.
Schmerzhafte Erkrankungen – insbesondere des Bewegungsapparates – können zu negativen Verknüpfungen führen, die sich in Aggressivität äußern.
Wenn zum Beispiel beim Spazierengehen Schmerzen auftreten und dort auch andere Hunde begegnen, verknüpft das Gehirn Schmerz mit Hundebegegnungen.
Dein Hund wird künftig aggressiv reagieren, um sich selbst zu schützen. Eine reine Begegnungsübung wäre hier kontraproduktiv!
Daher ist es immer ratsam, ein verhaltensauffälliges Tier tierärztlich untersuchen zu lassen, um körperliche Ursachen auszuschließen oder sie direkt mitbehandeln zu können.
Tierärztliche Verhaltenstherapeut:innen dürfen – im Gegensatz zu Trainer:innen – auch Medikamente verschreiben.
Ob und welche Medikamente dein Tier braucht, hängt stark vom Einzelfall ab.
Liegt eine körperliche Erkrankung vor, muss sie eventuell zuerst behandelt werden. Verdauungsprobleme können oft durch Diät und Prä- bzw. Probiotika unterstützt werden.
Ist dein Tier jedoch sehr ängstlich oder aggressiv, können beruhigende Medikamente helfen.
Diese sind aber keine alleinige Lösung – sie unterstützen den Therapieerfolg, ersetzen aber kein Verhaltenstraining.
Bei einer Verhaltenstherapie wird nicht nur auf das Problemverhalten geschaut, sondern auf das Gesamtbild.
Schmerzsymptome, Verdauung, Hormonhaushalt und weitere Aspekte werden mit einbezogen.
Ziel ist nicht einfach ein „funktionierendes“ Tier, sondern eines, das sich körperlich und psychisch wohlfühlt.
Dafür können weiterführende Untersuchungen wie Bluttests, Röntgen oder Ultraschall nötig sein.
Außerdem bekommst du einen individuellen Trainingsplan, den du zu Ha
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