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Nass- oder Trockenfutter für Katzen? So findest du das passende Futter
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Nass- oder Trockenfutter für Katzen? So findest du das passende Futter

Petla Experte

Petla Experte

31. Juli 20253 Min. Lesezeit

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen Ihres Haustieres wenden Sie sich bitte an einen Tierarzt.

Ob du deiner Katze Trockenfutter, Nassfutter oder eine Kombination aus beidem gibst, hängt von verschiedenen Faktoren ab – unter anderem von ihrer Gesundheit, ihren Vorlieben und deinem Alltag. Gemeinsam mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt kannst du entscheiden, welche Fütterung langfristig am besten zu deiner Katze passt. In diesem Ratgeber zeigen wir dir die wichtigsten Unterschiede zwischen Nass- und Trockenfutter und welche Vor- und Nachteile beide Futterarten haben.

Das Wichtigste in Kürze

  • Hauptunterschied ist der Wassergehalt: Nassfutter enthält etwa 70 %, Trockenfutter nur rund 10 %
  • Nassfutter eignet sich besonders bei Harnwegserkrankungen, Trockenfutter ist praktischer im Alltag
  • Kombinationen aus beiden Fütterungsformen sind möglich – abhängig vom Bedarf und Verhalten deiner Katze
  • Achte auf hochwertige Zusammensetzung, AAFCO-Zertifizierung und Empfehlungen deiner Tierarztpraxis
  • Futterwahl sollte auf Alter, Gesundheitszustand und Vorlieben deiner Katze abgestimmt sein

Was sind die Hauptunterschiede zwischen Nass- und Trockenfutter?

Wassergehalt
Der auffälligste Unterschied liegt im Feuchtigkeitsanteil. Trockenfutter enthält rund 10 % Wasser, während Nassfutter auf etwa 70 % kommt. Dieser Unterschied kann für Katzen mit bestimmten Erkrankungen (z. B. Nierenerkrankungen) relevant sein, da sie oft mehr Flüssigkeit benötigen.

Herstellungsprozess
Nassfutter wird meist aus frischem oder tiefgefrorenem Fleisch hergestellt, mit Wasser, Fett und Vitaminen vermischt und durch Erhitzen haltbar gemacht. Bei Trockenfutter werden Fleisch, Getreide, Vitamine und Fette bei hohen Temperaturen extrudiert und im Anschluss mit Fett besprüht, um Geschmack und Akzeptanz zu verbessern.

Nährstoffe
Trockenfutter enthält oft mehr Kohlenhydrate als Nassfutter. Protein- und Fettgehalt können je nach Produkt stark variieren. Manche Trockenfutter enthalten zusätzlich Probiotika zur Unterstützung der Verdauung.


Solltest du deiner Katze Nassfutter, Trockenfutter oder beides geben?

Vorteile von Nassfutter
Nassfutter liefert mehr Flüssigkeit, was bei Erkrankungen wie Niereninsuffizienz, Diabetes oder Blasenentzündungen von Vorteil sein kann. Es ist oft auch schmackhafter und wird von wählerischen Katzen eher akzeptiert.

Nachteile von Nassfutter
Nassfutter ist teurer und muss nach dem Öffnen kühl gelagert werden. Reste sollten nach 24 Stunden entsorgt werden. Lässt man geöffnete Dosen zu lange stehen, droht Keimbelastung.

Vorteile von Trockenfutter
Trockenfutter ist günstiger, leichter zu lagern und praktisch für Menschen, die Katzen frei fressen lassen oder mit Futterautomaten arbeiten. Es eignet sich auch für Spielzeuge oder Futterlabyrinthe.

Nachteile von Trockenfutter
Studien zeigen, dass Trockenfütterung mit Übergewicht in Verbindung stehen kann – oft weil unkontrolliert gefüttert wird. Gleichzeitig wird weniger schnell erkannt, wenn eine Katze plötzlich nichts mehr frisst. Bei Zahnproblemen kann Trockenfutter schwer zu kauen sein.

Kombination beider Futterarten
Viele Halter entscheiden sich für einen Mittelweg. Beispielsweise morgens Nass- und abends Trockenfutter. So kann man die Vorteile beider Varianten nutzen. Wichtig ist die Rücksprache mit dem Tierarzt, um die Futtermenge richtig aufzuteilen und eine Überfütterung zu vermeiden.

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Was empfehlen Tierärzt:innen bei der Fütterung?

Ausgewogene, kommerzielle Futtermarken
Egal ob nass oder trocken – wichtig ist, dass das Futter vollständig ausgewogen ist. Marken wie Royal Canin® oder Hill’s Science Plan® werden häufig empfohlen, da sie kontrollierte Inhaltsstoffe und angepasste Rezepturen bieten.

Keine selbstgekochten Diäten ohne professionelle Begleitung
Selbstgekochte Mahlzeiten sollten nur nach tierärztlicher Beratung erfolgen, da sonst wichtige Nährstoffe wie Taurin fehlen können. Ein Mangel kann z. B. zu Herzerkrankungen führen.

Worauf du sonst achten solltest

Zutatenliste prüfen
Fleisch oder Fleischnebenerzeugnisse sollten weit oben in der Zutatenliste stehen – denn Katzen sind Fleischfresser und auf tierisches Eiweiß angewiesen.

Gesundheitszustand deiner Katze
Je nach Erkrankung (z. B. Übergewicht, Nierenerkrankung, Harnsteine) empfiehlt sich ein spezielles Diätfutter. Tierärzt:innen können individuell passende Empfehlungen geben.

Geschmacksvorlieben deiner Katze
Manche Katzen bevorzugen eine Futterart klar – sei es trocken oder nass. Auch das kann bei der Wahl eine Rolle spielen.

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