
Petla Experte
Wichtiger Hinweis
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen Ihres Haustieres wenden Sie sich bitte an einen Tierarzt.
Normales Sabbern bei Wohlbefinden
Viele Katzen sabbern leicht, wenn sie besonders entspannt oder zufrieden sind – etwa beim Kneten („Treteln“) oder Schnurren. Dieses Verhalten stammt noch aus der Kittenzeit, als das Saugen an der Mutter mit Knetbewegungen verbunden war. Das angenehme Gefühl kann im Erwachsenenalter ähnliche Reaktionen hervorrufen, inklusive leichtem Speichelfluss.
Wenn deine Katze beim Kuscheln auf dem Schoß beginnt zu treteln und zu schnurren, ist gelegentliches Sabbern meist kein Grund zur Sorge. Es zeigt, dass deine Katze sich wohlfühlt und möglicherweise sogar Zuneigung ausdrückt.
Sabbern beim Fressen oder Riechen
Im Gegensatz zu Hunden sabbern Katzen selten beim Anblick von Futter. Wenn deine Katze jedoch nur beim Fressen oder Schnuppern leicht sabbert und sonst gesund wirkt, besteht kein Grund zur Besorgnis.
Stressbedingtes Sabbern
Vorübergehendes Sabbern kann auch bei Angst oder Stress auftreten – z. B. bei Autofahrten, Tierarztbesuchen oder lauten Geräuschen. Wenn sich die Situation beruhigt und der Speichelfluss wieder aufhört, ist das meist unproblematisch. Besteht jedoch häufiger starker Stress, solltest du mit deiner Tierarztpraxis über mögliche Hilfen sprechen.
Wann ist Sabbern ein Warnzeichen?
Wenn deine Katze dauerhaft oder ohne erkennbaren Grund sabbert – besonders in Kombination mit anderen Symptomen – kann eine Erkrankung vorliegen. In solchen Fällen sollte die Katze zeitnah tierärztlich untersucht werden.
Zahn- und Maulerkrankungen
Schmerzen oder Entzündungen im Maul zählen zu den häufigsten Ursachen für krankhaftes Sabbern. Mögliche Auslöser:
Dein Tierarzt untersucht die Mundhöhle und empfiehlt bei Bedarf eine professionelle Zahnreinigung oder Zahnentfernung unter Narkose. Zusätzlich kann eine Behandlung mit Antibiotika notwendig sein.
Übelkeit
Übelkeit oder Erbrechen führen bei Katzen häufig zu vermehrtem Speichelfluss. Ursachen können unter anderem sein:
In solchen Fällen sind oft weitere Symptome wie Appetitlosigkeit oder Apathie zu beobachten. Der Tierarzt kann durch Blut- und Urinuntersuchungen die Ursache eingrenzen.
Fremdkörper im Maul
Wenn sich ein Fremdkörper im Maul festgesetzt hat (z. B. Schnur, Gras oder Spielzeugteile), reagiert die Katze oft mit starkem Sabbern. Achtung: Wenn ein Faden sichtbar aus dem Maul hängt, nicht daran ziehen! Er könnte im Magen-Darm-Trakt verankert sein. Stattdessen sofort eine Tierarztpraxis oder Notfallklinik aufsuchen.
Vergiftungen
Der Kontakt mit giftigen Substanzen (z. B. Pflanzen, Reinigungsmitteln, toxischen Lebensmitteln oder ungeeigneten Spot-on-Präparaten) kann zu übermäßigem Speicheln führen. Bei Verdacht auf Vergiftung sofort eine Tierarztpraxis aufsuchen.
Verletzungen oder Trauma
Verletzungen im Maul oder Kiefer – z. B. durch Stromkabel, Autounfälle oder Bissverletzungen – führen häufig zu vermehrtem Speichelfluss. Auch wenn äußerlich keine Wunden sichtbar sind, kann Sabbern ein Hinweis auf innere Verletzungen sein. Lass deine Katze in solchen Fällen unbedingt untersuchen.
Wenn deine Katze ohne erkennbare harmlose Ursache sabbert oder zusätzliche Symptome zeigt, sollte zeitnah eine tierärztliche Abklärung erfolgen. Katzen verbergen Schmerzen und Krankheiten oft sehr gut – handle also frühzeitig.
Ein Tierarztbesuch ist insbesondere dann notwendig, wenn zusätzlich Folgendes auftritt:
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Gelegentliches Sabbern beim Schnurren oder Kuscheln ist meist Ausdruck von Wohlbefinden. Tritt Speichelfluss jedoch ohne klaren Auslöser oder zusammen mit anderen Symptomen auf, ist Vorsicht geboten. Je früher gesundheitliche Probleme erkannt werden, desto besser lassen sie sich behandeln. Zögere bei Unsicherheit nicht – deine Tierarztpraxis hilft dir weiter.
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