
Petla Experte
Wichtiger Hinweis
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen Ihres Haustieres wenden Sie sich bitte an einen Tierarzt.
1. Allergien
Allergien gehören zu den häufigsten Ursachen für Husten bei Hunden. Besonders eingeatmete Stoffe wie Staub oder Pollen reizen die Atemwege. Weitere typische Begleiterscheinungen sind:
Meist sind diese Beschwerden zwar nicht gefährlich, aber sehr unangenehm. Eine tierärztliche Behandlung kann deinem Hund Erleichterung verschaffen und Folgeprobleme wie Hautinfektionen verhindern.
2. Eingeatmete Reizstoffe
Auch das Einatmen von Reizstoffen wie Rauch, Staub oder Pollen kann akuten Husten auslösen. Das ist eine normale Schutzreaktion des Körpers. In der Regel ist das harmlos und erfordert keinen Tierarztbesuch – solange keine weiteren Symptome auftreten.
3. Übergewicht
Hunde mit Übergewicht husten häufiger – besonders bei Anstrengung. Übergewicht erhöht auch das Risiko für Erkrankungen wie einen kollabierten Luftröhrenschlauch. Achte daher auf eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung, um Atemprobleme zu vermeiden.
4. Bakterielle und virale Infektionen
Verschiedene Infektionen können bei Hunden Husten auslösen, darunter:
Zwingerhusten ist die häufigste infektiöse Ursache. Staupe ist potenziell lebensbedrohlich. Wenn du den Verdacht auf eine Infektion hast, solltest du deinen Hund unbedingt tierärztlich untersuchen lassen – zum Schutz deines Tieres und anderer Hunde.
5. Chronische Bronchitis
Bei chronischer Bronchitis sind die Atemwege dauerhaft entzündet. Typisch ist ein trockener, hackender Husten, der sich bei Aufregung oder Bewegung verstärkt. Eine Diagnose ist nur durch den Tierarzt möglich. Die Behandlung erfolgt meist mit speziellen Inhalationspräparaten für Hunde.
6. Herzerkrankungen
Herzprobleme verursachen häufig Husten – oft durch Flüssigkeit in der Lunge. Solche Erkrankungen sind ernst und müssen unbedingt tierärztlich behandelt werden.
7. Kollabierte Luftröhre
Ein kollabierter Luftröhrenschlauch führt zu einem typischen „hupenden“ Husten. Auslöser ist oft eine Reizung durch starkes Ziehen an der Leine. Besonders kleine Rassen wie Chihuahuas oder Yorkies sowie übergewichtige Hunde sind gefährdet.
8. Lungenhochdruck (pulmonale Hypertonie)
Hierbei ist der Blutdruck in den Lungengefäßen erhöht, was die Sauerstoffversorgung erschwert. Mögliche Symptome sind:
Diese Erkrankung ist ernst und muss umgehend tierärztlich behandelt werden – meist mit einer Kombination aus Medikamenten und langfristiger Therapie.
9. Fremdkörper
Hat dein Hund einen Fremdkörper eingeatmet, führt das oft zu Husten und Atemnot. In solchen Fällen ist eine sofortige Notfallversorgung notwendig – manchmal sogar eine Operation. Es besteht akute Lebensgefahr.
10. Tumoren und Krebs
Tumoren in Lunge, Kehlkopf oder Atemwegen können ebenfalls Husten verursachen. Diese Ursache ist zwar selten, aber immer ernst zu nehmen. Je früher die Diagnose erfolgt, desto besser die Prognose.
11. Vergiftungen
Husten kann durch Vergiftungen entstehen – z. B. nach dem Verzehr von Giftpflanzen, Reinigungsmitteln oder verdorbenem Essen. Wenn du den Verdacht hast, dass dein Hund etwas Giftiges gefressen hat, ist das ein Notfall. Suche sofort tierärztliche Hilfe.
12. Weitere Erkrankungen
Auch seltene Erkrankungen wie Parasiten, Stoffwechselstörungen oder neurologische Probleme können Husten auslösen. Bei anhaltendem oder unerklärlichem Husten solltest du immer einen Tierarzttermin vereinbaren.
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Husten bei Hunden kann viele Ursachen haben – von harmlos bis lebensbedrohlich. Wenn du die möglichen Auslöser kennst und rechtzeitig handelst, schützt du deinen Hund vor unnötigem Leid. Regelmäßige Vorsorge, ein gesundes Gewicht und ein reizstofffreies Umfeld helfen dabei, Husten vorzubeugen. Bei andauerndem Husten oder zusätzlichen Symptomen solltest du unbedingt tierärztlichen Rat einholen.
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Tierarzt finden
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