
Petla Experte
Wichtiger Hinweis
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen Ihres Haustieres wenden Sie sich bitte an einen Tierarzt.
Plötzliche Veränderungen im Umfeld oder Futter
Viele Katzen reagieren empfindlich auf Neuerungen. Ein Umzug, veränderte Tagesabläufe, neue Mitbewohner oder ein anderes Futter können schon ausreichen, um den Appetit zu mindern. Wenn du das Futter umstellst, geh langsam vor – mische das neue Futter über mehrere Tage unter das gewohnte.
Zahnschmerzen und Entzündungen
Probleme im Maul wie Zahnfleischentzündungen, abgebrochene Zähne oder Abszesse können Schmerzen beim Kauen verursachen. Deine Katze wird dann ausweichen oder ganz auf die Nahrungsaufnahme verzichten. Ein fauliger Geruch aus dem Maul ist ein Hinweis auf mögliche Zahnerkrankungen.
Verdauungsprobleme und Fremdkörper
Katzen mit Übelkeit oder Magenbeschwerden meiden Futter oft instinktiv. Auch Haarballen oder verschluckte Fremdkörper können Appetitlosigkeit, Erbrechen oder Durchfall auslösen. Falls du eines dieser Symptome bemerkst, solltest du ärztlich abklären lassen, ob eine weitergehende Untersuchung notwendig ist.
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Organerkrankungen
Gerade bei älteren Katzen können Erkrankungen wie Nierenversagen, Leberstörungen oder eine Schilddrüsenüberfunktion die Ursache für Appetitlosigkeit sein. Diese Erkrankungen äußern sich oft schleichend. Typisch sind zusätzlich zu Appetitmangel:
Infektionen und Fieber
Bei bakteriellen oder viralen Infekten verweigern Katzen häufig die Nahrung. Achte auf Fieber, Nasenausfluss oder träge Reaktionen – vor allem bei jüngeren Tieren oder Freigängern.
1. Ursachen im Umfeld prüfen
Hat sich kürzlich etwas verändert? Wurde neues Futter eingeführt? Gibt es neue Stressfaktoren in der Umgebung?
2. Futter anpassen
Versuche es mit warmem, weichem oder stark riechendem Futter wie Fisch oder Hühnchen. Oft hilft es, das Futter leicht zu erwärmen (lauwarm, nicht heiß!). Auch Nassfutter wird bei Appetitlosigkeit oft besser angenommen als Trockenfutter.
3. Auf Begleitsymptome achten
Frisst deine Katze nicht und zeigt zusätzlich Symptome wie Erbrechen, Lethargie oder Gewichtsverlust, solltest du nicht länger abwarten.
4. Nicht zwingen, aber beobachten
Zwing deine Katze nicht zum Fressen – das kann zu weiterem Stress führen. Biete stattdessen kleine Portionen in ruhiger Umgebung an und beobachte sie aufmerksam.
In folgenden Fällen ist tierärztlicher Rat dringend notwendig:
Gerade bei jungen Kätzchen oder älteren, chronisch kranken Tieren ist schneller Handlungsbedarf gegeben – bereits kurze Zeit ohne Nahrung kann gefährlich werden.
Wenn deine Katze nicht frisst, ist das ein Warnzeichen, das du nicht ignorieren solltest. Zwar kann es harmlose Gründe geben, doch in vielen Fällen steckt mehr dahinter. Achte auf begleitende Symptome und beobachte dein Tier genau. Je schneller du reagierst, desto besser sind die Heilungschancen.
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Tierarzt finden
Wenn deine Katze sabbert, kann das ganz harmlos sein – zum Beispiel beim Schnurren oder „Treteln“. Manchmal ist Speichelfluss aber auch ein Zeichen für Schmerzen, Vergiftungen oder andere Erkrankungen. In diesem Ratgeber erfährst du, wie du normales von krankhaftem Sabbern unterscheiden kannst und wann ein Tierarztbesuch sinnvoll ist.

Feline infektiöse Peritonitis (FIP bei Katzen) ist eine seltene, aber schwere Erkrankung, die für Tierhalter:innen äußerst beunruhigend sein kann – besonders weil die Symptome oft unklar beginnen und sich schnell verschlechtern können. Wenn deine Katze apathisch wird, Fieber hat oder der Bauch anschwillt, ist schnelle Orientierung enorm wichtig. Dieser Artikel richtet sich an Katzenhalter:innen, die sich über FIP informieren möchten: Wann sprechen Symptome wirklich für FIP? Welche Warnzeichen sollten dich zum Handeln bewegen? Was kannst du vorbeugend tun oder tunlichst vermeiden?

Ein niesendes Kätzchen kann zwar niedlich klingen, doch wiederholtes Niesen ist nicht immer harmlos. Genau wie wir Menschen können auch Katzen sich erkälten oder an einer Nasennebenhöhlenentzündung leiden. Doch auch Zahnprobleme, Reizstoffe oder chronische Infekte können dahinterstecken. In diesem Ratgeber erfährst du, welche Ursachen infrage kommen, wie du Muster erkennst – und wann du tierärztliche Hilfe brauchst.