
Petla Experte
Wichtiger Hinweis
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen Ihres Haustieres wenden Sie sich bitte an einen Tierarzt.
1. Haarballen (Trichobezoare)
Katzen verschlucken beim Putzen viele Haare. Meist werden diese mit dem Kot ausgeschieden. Manchmal sammeln sie sich aber im Magen und bilden zylindrische Haarballen.
Wie es aussieht:
Würstchenförmiger Haarklumpen mit Speichel, Schleim oder Galle – begleitet von Würgen, Husten oder Röcheln.
Was hilft:
Regelmäßiges Bürsten, Spezialfutter, Malzpaste oder Leckerlis gegen Haarballen. Wenn Haarballen häufiger als 1–2 Mal pro Woche auftreten oder die Katze gestresst wirkt: Ursachen wie Überpflege oder Hautprobleme abklären lassen.
2. Futterunverträglichkeit oder zu schnelles Fressen
Hastiges Fressen, verdorbenes Futter oder abrupter Futterwechsel führen oft zu Magenproblemen.
Wie es aussieht:
Unverdaute oder halbverdaute Futterreste kurz nach der Mahlzeit – meist ein einmaliger Vorfall.
Was hilft:
Kleinere Futterportionen, Anti-Schling-Näpfe, langsame Umstellung bei Futterwechseln. Bei wiederholtem Erbrechen trotz gesundem Verhalten kann eine Magenreizung vorliegen.
3. Futterallergien oder -sensitivitäten
Reaktionen auf bestimmte Eiweiße (z. B. Rind, Fisch, Geflügel, Getreide) sind nicht selten.
Wie es aussieht:
Wiederkehrendes Erbrechen (oft Stunden nach dem Fressen), manchmal mit Durchfall, Juckreiz oder Ohrenentzündungen kombiniert.
Was hilft:
Tierärztlich begleitete Ausschlussdiät (z. B. mit hypoallergenem Futter). Allergien sollten nicht allein behandelt werden – die Diagnose ist komplex.
4. Toxine oder Fremdkörper
Katzen kauen gern an Pflanzen, Medikamenten, Reinigern oder Spielzeugen – das kann gefährlich werden.
Wie es aussieht:
Plötzliches Erbrechen, oft zusammen mit Lethargie, Speichelfluss, Durchfall oder auffälligem Verhalten. Blut im Erbrochenen ist möglich.
Was hilft:
Sofortige Vorstellung in einer Tierklinik! Besonders bei Verdacht auf Lilien, Frostschutzmittel, Medikamente oder verschluckte Gegenstände zählt jede Minute.
5. Parasiten
Würmer wie Spulwürmer oder Bandwürmer sowie Einzeller wie Giardien können den Verdauungstrakt reizen.
Wie es aussieht:
Erbrechen mit Durchfall, Blähbauch, Gewichtsverlust. Mitunter sichtbare Wurmteile im Kot oder Erbrochenem.
Was hilft:
Kotprobe beim Tierarzt einreichen. Eine gezielte Entwurmung oder antiparasitäre Behandlung ist meist schnell wirksam.
6. Erkrankungen der Organe
Chronisches oder wiederholtes Erbrechen kann auf folgende Erkrankungen hindeuten:
Wie es aussieht:
Regelmäßiges Erbrechen, oft begleitet von Gewichtsverlust, Appetitveränderung, erhöhter Trinkmenge oder stumpfem Fell.
Was hilft:
Frühzeitige tierärztliche Diagnostik mit Blutuntersuchung, Ultraschall oder Röntgen. Je früher behandelt wird, desto besser.
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Du kannst abwarten und beobachten, wenn:
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Katzen gelten als unabhängig und gelassen – doch auch sie sind nicht immun gegen Stress. Veränderungen in ihrer Umgebung, ungewohnte Geräusche, neue Mitbewohner oder selbst kleine Abweichungen vom gewohnten Tagesablauf können bei ihnen innere Unruhe auslösen. Wird dieser Stress nicht erkannt und behandelt, kann das ernsthafte Folgen für das körperliche und seelische Wohlbefinden haben. In diesem Ratgeber erfährst du, welche Auslöser häufig hinter Stress bei Katzen stecken, wie du die Anzeichen richtig interpretierst und welche Maßnahmen helfen, das Wohlbefinden deiner Katze langfristig zu stärken.

Gelegentliches Erbrechen bei Katzen ist nichts Ungewöhnliches – etwa bei Haarballen oder zu hastigem Fressen. Wenn Deine Katze jedoch weißen Schaum erbricht, kann das ein Hinweis auf eine gereizte oder leere Magenschleimhaut sein. In diesem Ratgeber erfährst Du, welche Ursachen infrage kommen, wie Du Deiner Katze helfen kannst und wann Du einen Tierarzt aufsuchen solltest.