
Petla Experte
Wichtiger Hinweis
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen Ihres Haustieres wenden Sie sich bitte an einen Tierarzt.
Kreuzbandriss (CCL-Ruptur)
Ein Riss des vorderen Kreuzbands ist eine der häufigsten Beinverletzungen bei Hunden. Meist entsteht er durch Überlastung beim Rennen oder Springen. Besonders gefährdet sind Rassen wie Deutsche Schäferhunde, Labradore, Golden Retriever, Rottweiler und Neufundländer.
Patellaluxation
Vor allem bei kleinen Hunderassen wie Pomeranians, Chihuahuas und Yorkshire Terriern verrutscht manchmal die Kniescheibe. Das führt dazu, dass sie plötzlich lahmen oder das Bein hochziehen. Bei großen Hunden tritt die Luxation eher nach außen (lateral) auf, bei kleinen nach innen (medial).
Carpale Hyperextension
Diese Überstreckung des Vorderfußwurzelgelenks tritt häufig bei aktiven, großen Hunden auf. Typische Symptome sind eine instabile Vorderpfote, Schwellungen und Lahmheit – vor allem nach hoher Belastung.
Fremdkörper in der Pfote
Ein Stein, eine Glasscherbe oder ein Dorn kann schnell zu Schmerzen führen. Untersuche daher die Pfote sorgfältig.
Verletzungen & Traumata
Zerrungen, Prellungen oder Knochenbrüche nach Sprüngen oder Unfällen sind häufige Gründe für plötzliches Humpeln.
Stiche, Bisse oder Infektionen
Insektenstiche, Zecken oder entzündete Wunden können das Gangbild deines Hundes stark verändern.
Gelenkerkrankungen & Altersbeschwerden
Arthrose, Entzündungen oder altersbedingte Degeneration können zu chronischem Humpeln führen.
Weitere Erkrankungen
Dazu zählen u. a. Gefäßerkrankungen, Stoffwechselstörungen oder Infektionen wie Borreliose.
Nicht jedes Humpeln ist ein Notfall. Aber es gibt klare Anzeichen, bei denen du ärztliche Hilfe brauchst:
👉 Mit Petla findest du in wenigen Klicks einen passenden Tierarzt in deiner Nähe – auch bei kurzfristigen Beschwerden.
Ruhe bewahren & Bewegung einschränken
Vermeide jede Form von Belastung. Lass deinen Hund möglichst nur kurz an der Leine nach draußen.
Pfote untersuchen
Schau dir die Ballen und Zehenzwischenräume genau an. Achte auf Schnitte, Blut, Schwellungen oder eingeklemmte Fremdkörper.
Kühlen oder Wärmen
Bei akuten Verletzungen können Kühlpacks helfen, bei Arthrose eher Wärme. Sprich im Zweifel mit dem Tierarzt.
Schmerzen erkennen
Wenn dein Hund aufhört zu fressen, sich zurückzieht oder bei Berührungen aggressiv wird, deutet das auf starke Schmerzen hin.
Dein Tierarzt wird deinen Hund gründlich untersuchen. Dazu gehören:
Anhand der Diagnose wird ein passender Behandlungsplan erstellt – von Schonung und Medikamenten bis hin zu Physiotherapie oder Operation.
Cold Laser Therapie
Bei chronischen Schmerzen oder Weichteilverletzungen kann die Lasertherapie helfen, Schmerzen zu lindern und die Heilung zu fördern. Dabei werden Zellen durch Licht stimuliert – ganz ohne Nebenwirkungen.
Humpelt dein Hund, ist das immer ein Zeichen, dass etwas nicht stimmt. Manchmal steckt nur eine Kleinigkeit dahinter, manchmal eine ernsthafte Erkrankung. Wichtig ist, schnell zu reagieren und deinen Hund genau zu beobachten. Wenn du dir unsicher bist, ist ein Tierarztbesuch immer der richtige Schritt.
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Tierarzt finden
Wenn du dich schon einmal gefragt hast: „Warum leckt mein Hund ständig an seinen Pfoten?“, bist du nicht allein. Gelegentliches Pfotenlecken ist bei Hunden normal – doch wenn es übermäßig oder zwanghaft wird, kann ein gesundheitliches oder seelisches Problem dahinterstecken. In diesem Ratgeber erfährst du die häufigsten Ursachen für das Pfotenlecken, wann es bedenklich wird und wie du deinem Vierbeiner helfen kannst.

Wenn dein Hund plötzlich beginnt, Gras zu fressen, ist das oft erstmal irritierend. Manche Vierbeiner rupfen ganze Halme, andere knabbern gelegentlich – doch was steckt dahinter? Ist das Verhalten normal, bedenklich oder sogar ein Alarmsignal? Dieser Artikel richtet sich an Hundebesitzer:innen, die das Verhalten ihres Hundes besser verstehen möchten – und wissen wollen, wann tierärztlicher Rat nötig ist.

Blutähnlich verfärbter Urin beim Hund kann viele Ursachen haben – von harmlosen Reizungen bis hin zu medizinischen Notfällen. Wenn du bei deinem Hund rötlichen oder ungewöhnlich gefärbten Urin feststellst, solltest du schnell handeln. In diesem Ratgeber erfährst du, worauf du achten musst, welche Ursachen infrage kommen und wie der Tierarzt die richtige Diagnose stellt.