
Petla Experte
Wichtiger Hinweis
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen Ihres Haustieres wenden Sie sich bitte an einen Tierarzt.
Gesunder Katzenurin ist hellgelb und riecht leicht nach Ammoniak. Dunkelgelber und stärker riechender Urin kann bei Flüssigkeitsmangel oder nach längerer Ruhezeit auftreten und ist meist unbedenklich.
Auffällig sind folgende Veränderungen:
Solche Anzeichen solltest du immer tierärztlich abklären lassen. Oft zeigen Katzen keine weiteren Symptome, weshalb es wichtig ist, das Verhalten in der Katzentoilette regelmäßig zu beobachten.
Begleitende Anzeichen können sein:
Wenn du Blut im Urin oder eines der oben genannten Symptome bemerkst, kontaktiere umgehend deine Tierarztpraxis.
Bei Katern gilt besondere Vorsicht: Häufiges Aufsuchen der Toilette, Pressen beim Wasserlassen bei gleichzeitig ausbleibendem Harnabsatz oder ständiges Belecken des Genitalbereichs können Anzeichen eines Harnröhrenverschlusses sein – ein akuter Notfall, der unbehandelt tödlich enden kann.
👉 Mit Petla findest du in wenigen Klicks einen passenden Tierarzt in deiner Nähe!
Obere Harnwege (Nieren, Harnleiter)
Untere Harnwege (Blase, Harnröhre, bei männlichen Tieren auch Prostata und Penis, bei weiblichen Tieren die Vulva)
Weitere mögliche Auslöser:
Anamnese und klinische Untersuchung
Deine Tierärztin oder dein Tierarzt wird dich zu Symptomen, Vorerkrankungen und Fütterung befragen. Auch Nahrungsergänzungsmittel oder bestimmte Futtersorten können die Urindiagnostik beeinflussen.
Untersuchungsmethoden
Die Behandlung hängt von der zugrunde liegenden Ursache ab:
Harnröhrenverschluss (v. a. bei Katern)
Muss unter Sedierung gelöst werden. Es folgt meist ein stationärer Aufenthalt zur Beobachtung und Schmerztherapie.
Harnsteine
Können teils durch Spezialdiäten aufgelöst, teils nur chirurgisch entfernt werden. Auch nach der OP bleibt die Katze ein bis zwei Tage zur Überwachung in der Klinik.
Harnwegsinfektionen
Werden mit Antibiotika behandelt, deren Auswahl sich idealerweise an einer Urinkultur orientiert. Eine stationäre Aufnahme ist oft nicht nötig.
Niereninfektion (Pyelonephritis)
Erfordert Infusionen und Antibiotika über mehrere Tage in stationärer Umgebung – besonders bei erhöhten Nierenwerten oder Dehydratation.
Tumorerkrankungen
Je nach Art: Operation, Bestrahlung oder Chemotherapie.
Chronische Nierenerkrankung
Erfordert dauerhafte Therapie mit Diät, Flüssigkeitszufuhr und ggf. Ergänzungspräparaten.
FIC (Feline idiopathische Zystitis)
Behandlungsschwerpunkte:
Rückfälle sind häufig. In vielen Fällen sind langfristige Managementstrategien erforderlich, die individuell mit dem Tierarzt abgestimmt werden.
Die Vorbeugung richtet sich nach der Ursache. Generell können Umwelt- und Fütterungsanpassungen helfen – besonders bei wiederkehrenden Beschwerden.
Stressarme Umgebung schaffen
Für Katzen mit FIC besonders wichtig. Tipps:
Spiel und Beschäftigung fördern
Kratzbäume, erhöhte Liegeflächen und Spielzeug helfen, Stress abzubauen und Langeweile zu vermeiden.
Fütterung anpassen
Suche nach qualifizierten Tierärzten in deiner Nähe und buche direkt online einen Termin.
Tierarzt finden
Dieses Geräusch … der gekrümmte Rücken … das unangenehme Malheur auf dem Teppich. Wenn Katzen erbrechen, ist das für viele Halter ein Schreckmoment – besonders, wenn es häufiger passiert. Während ein gelegentlicher Haarballen noch harmlos ist, können häufiges oder starkes Erbrechen auf ernstere Ursachen hindeuten. In diesem Ratgeber erfährst du, welche Arten von Erbrechen es bei Katzen gibt, was typische Auslöser sind und wann ein Besuch beim Tierarzt notwendig ist.

Humpelt deine Katze plötzlich oder schont ein Bein? Das kann viele Ursachen haben – von einer harmlosen Zerrung bis hin zu einer ernsteren Erkrankung. Da Katzen Schmerzen oft gut verbergen, fällt eine Lahmheit manchmal erst spät auf. In diesem Ratgeber erfährst du, welche Gründe hinter dem Humpeln stecken können, worauf du achten solltest und wann ein Besuch beim Tierarzt notwendig ist.

Wenn ein Kaninchen nicht frisst, ist das kein harmloses Verhalten, sondern ein ernstzunehmendes Warnsignal. Denn ein Kaninchen frisst nicht einfach aus Appetitlosigkeit – oft steckt eine akute Störung im Verdauungssystem dahinter, die schnell lebensbedrohlich werden kann. In diesem Artikel erfährst du, welche Ursachen infrage kommen, wie du Veränderungen frühzeitig erkennst und warum schnelles Handeln so wichtig ist.