Herzwurm und Lungenwurm beim Hund: die unterschätzten Gefahren von Reise und Schnecke
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Herzwurm und Lungenwurm beim Hund: die unterschätzten Gefahren von Reise und Schnecke

Niklas Kellerwessel
Niklas Kellerwessel
20. Oktober 20266 Min. Lesezeit
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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen Ihres Haustieres wenden Sie sich bitte an einen Tierarzt.

Herzwurm und Lungenwurm klingen ähnlich, sind aber zwei völlig verschiedene Parasiten, mit zwei völlig verschiedenen Risiken. Der Herzwurm wird von Stechmücken übertragen und ist vor allem ein Reise- und Importthema aus Süd- und Südosteuropa. Der Lungenwurm dagegen lauert im heimischen Garten: Hunde stecken sich an Schnecken an. Dieser Ratgeber erklärt beide, zeigt die typischen Warnzeichen und warum eine normale Wurmkur diese beiden nicht automatisch abdeckt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Herzwurm (Dirofilaria immitis) wird von Stechmücken übertragen, nicht von Zecken, und ist für Hunde aus Deutschland vor allem ein Reise- und Importrisiko aus Süd- und Südosteuropa
  • Der Lungenwurm Angiostrongylus vasorum (Französischer Herzwurm) kommt dagegen europaweit in endemischen Herden vor: Hunde stecken sich über Schnecken an und über Larven, die Schnecken in die Umgebung abgeben
  • Als Hauptzeichen für den Lungenwurm nennt ESCCAP GL1 Husten und Atemnot, dazu eine auffällige Blutungsneigung und neurologische Anzeichen; gelegentlich kommt es zum plötzlichen Tod
  • Eine erwachsene Herzwurm-Infektion lässt sich nur aufwendig und mit Risiko behandeln. Genau deshalb zählt die Vorbeugung
  • Eine normale Wurmkur deckt Herz- und Lungenwurm nicht automatisch ab: Die Prophylaxe ist eine eigene, tierärztlich gesteuerte Entscheidung
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Zwei Würmer, ein ständiges Missverständnis

„Herzwurm“ und „Lungenwurm“ klingen wie zwei Varianten desselben Problems. Tatsächlich sind es zwei völlig verschiedene Parasiten mit zwei völlig verschiedenen Übertragungswegen, und genau diese Verwechslung führt dazu, dass Hundehalter:innen vor dem falschen Wurm Angst haben und den anderen übersehen.

Kurz gesagt: Der Herzwurm kommt von der Stechmücke und ist für Hunde, die hier leben, vor allem ein Reisethema. Der Lungenwurm kommt von der Schnecke und ist die Variante, die auch im heimischen Garten eine Rolle spielt.


Der Herzwurm: das Mitbringsel aus dem Süden

Übertragen von Stechmücken, nicht von Zecken

Der Herzwurm heißt mit vollem Namen Dirofilaria immitis und lebt als erwachsener Wurm in den Lungenarterien und im Herzen. Der wichtigste Punkt über ihn wird ständig falsch erinnert: Er hat nichts mit Zecken zu tun. Übertragen wird er von Stechmücken, die die Larven von einem infizierten Tier zum nächsten tragen. Nach dem Stich wandern sie durchs Gewebe zum Herzen; bis sie sich dort vermehren, vergehen frühestens sechs bis sieben Monate.

Verbreitet ist der Herzwurm in Europa laut ESCCAP-Leitlinie GL1 (7. Edition, Juni 2025) vor allem in Süd- und Südosteuropa, und damit nicht nur rund ums Mittelmeer. Die Artentabelle derselben Leitlinie (Tabelle 2C) nennt zusätzlich Teile Mitteleuropas. Für einen Hund, der hier lebt, ist er deshalb in erster Linie ein Reise- und Importrisiko, relevant für Hunde, die mit in den Urlaub in den Süden fahren, und für Hunde, die von dort vermittelt wurden. GL1 hält dabei ausdrücklich fest, dass Klimaveränderungen und die steigende Zahl reisender und importierter Tiere das Infektionsrisiko erhöht haben: Die Karte von heute ist nicht die von morgen.

Die Übertragung fällt in die Mückensaison, laut GL1 in weiten Teilen Europas etwa April bis Oktober, je nach Klima. ⚠️ Eine Ausnahme nennt die Leitlinie ausdrücklich: Nur für die Kanarischen Inseln ist eine Übertragung das ganze Jahr über berichtet. Ein Winterurlaub dort ist also kein risikofreies Fenster. Und Vorsicht mit dem Kalender: Der Schutz, den GL1 empfiehlt, ist nicht deckungsgleich mit der Übertragungszeit. Für Südeuropa nennt sie Mai bis Ende November, in hochendemischen Gebieten eine ganzjährige Vorbeuge.

Woran du eine Infektion erkennst

Wenige Würmer bleiben oft unauffällig. Werden es mehr, zeigen sich typischerweise weicher, trockener Husten, Atemnot besonders nach Belastung, Leistungsschwäche und Gewichtsverlust. Unbehandelt kann die Infektion bis zum Rechtsherzversagen führen und tödlich enden. Nachgewiesen wird sie über einen Bluttest.

Warum Vorbeugung hier alles ist

Eine bereits etablierte Herzwurm-Infektion ist schwierig und riskant zu behandeln. Gegen die erwachsenen Würmer gibt es nur ein arsenhaltiges Spezialpräparat, das ausschließlich tierärztlich und bewusst gestaffelt verabreicht wird, um das Risiko einer Lungenembolie durch absterbende Würmer zu senken. Der Hund muss dabei streng ruhig gehalten werden, und zwar weit über die letzte Spritze hinaus: MSD nennt die gesamte Behandlung plus vier bis sechs Wochen nach der letzten Injektion, die VCA einen Monat danach. Der Grund ist unangenehm konkret: Die Würmer sterben innerhalb weniger Tage ab, zerfallen, und ihre Bruchstücke bleiben in kleinen Lungengefäßen stecken, bis der Körper sie abbaut, was laut VCA Wochen bis Monate dauert. Die erste Woche nach den Injektionen ist laut VCA deshalb besonders wichtig: Das ist die Woche, in der die Würmer sterben.

Genau deshalb ist Prophylaxe kein Luxus, sondern der eigentliche Schutz, denn eine Herzwurm-Infektion ist vermeidbar. Vor einer Reise in ein Verbreitungsgebiet gehören zwei Bausteine zusammen, beide in die Hand deiner Tierarztpraxis: Mückenschutz mit abweisender (repellierender) Wirkung und vorbeugende Wurmmittel (Wirkstoffklasse der makrozyklischen Laktone), die die übertragenen Larven abfangen, bevor erwachsene Würmer daraus werden. Auswahl und Intervall nur nach Absprache mit dem Tierarzt, und rechtzeitig geplant: Die Prophylaxe beginnt laut der Risikotabelle in ESCCAP GL1 in der Mückensaison innerhalb von 30 Tagen nach der Ankunft im Verbreitungsgebiet, läuft dann in monatlichen Abständen, und die letzte Gabe kommt 30 Tage nach der Rückkehr. Diese letzte Gabe ist keine Formsache: Sie fängt die Larven ab, die kurz vor der Abreise übertragen wurden, und ist auch bei einem kürzeren Urlaub nötig.

Stammt dein Hund aus Süd- oder Südosteuropa oder war er schon dort, gehört ein Herzwurm-Test dazu, auch wenn er gesund wirkt. ⛔ Und zwar bevor die Prophylaxe beginnt: MSD empfiehlt bei Hunden ab sieben Monaten ausdrücklich einen Antigen-Test, um sicher zu sein, dass der Hund nicht schon infiziert ist, ehe das erste vorbeugende Mittel gegeben wird. Welche Komplikation dabei genau droht, schreiben MSD, VCA und GL1 nicht: Die Reihenfolge selbst ist die Empfehlung.

Ein Test allein reicht außerdem nicht. Der Wurm braucht Zeit, bis er überhaupt nachweisbar ist: GL1 nennt zirkulierende Antigene ab fünf Monaten und Mikrofilarien ab sechs bis sieben Monaten nach der Infektion. Deshalb gehört ein zweiter Test sechs bis sieben Monate später dazu, so nennt es MSD; GL1 verlangt bei einem importierten Hund eine Untersuchung zum Zeitpunkt des Imports und einen Nachtest frühestens sechs Monate später.

Sein Verwandter Dirofilaria repens sitzt im Unterhautgewebe statt im Herzen. ⚠️ Ihn nur als Reisemitbringsel zu sehen, ist inzwischen falsch: GL1 dokumentiert in ihrer 7. Edition (Juni 2025) D. repens bei Hunden ohne jede Reisegeschichte. Genannt werden Deutschland, die Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Estland und Polen. Konsequenter Mückenschutz ist also auch ohne Auslandsreise ein Thema.


Der Lungenwurm: die Gefahr aus dem eigenen Garten

Und jetzt der Wurm, der auch hier eine Rolle spielt: Angiostrongylus vasorum, mit dem irreführenden Spitznamen „Französischer Herzwurm“. Irreführend, weil er weder auf Frankreich beschränkt noch derselbe Parasit wie der echte Herzwurm ist: Die ESCCAP-Leitlinie GL1 behandelt ihn in einem eigenen Kapitel (Abschnitt 4, getrennt vom Herzwurm in Abschnitt 3 und von den Lungenwürmern in Abschnitt 5).

Er lebt in den Lungenarterien und der rechten Herzhälfte. Als Endwirte nennt GL1 Füchse und Hunde; Katzen schließt die Leitlinie ausdrücklich aus, und in ihren beiden Katzentabellen kommt er gar nicht vor. (Das heißt nicht, dass Katzen keinen Lungenwurm bekommen: Sie haben ihren eigenen, Aelurostrongylus abstrusus, den GL1 in Abschnitt 5 führt.)

Verbreitet ist A. vasorum laut GL1 europaweit in endemischen Herden, also fleckenweise, nicht überall gleich. Dass sich diese Lage verschiebt, sagt die Leitlinie selbst: Die früher gemeldeten einzelnen Herde würden zunehmend von größeren endemischen Gebieten abgelöst, an denen Hunde und Wildtiere beteiligt sind; Füchse gelten als wichtiges Reservoir (GL1, 7. Edition, Juni 2025). Wie die Lage in deiner Gegend ist, weiß die Praxis vor Ort besser als jede Karte.

Die Ansteckung läuft über Schnecken

Zwischenwirte sind Schnecken und Nacktschnecken. Ein Hund infiziert sich, wenn er eine befallene Schnecke frisst, oder ein Tier, das seinerseits Schnecken gefressen hat, etwa einen Frosch. Und dann gibt es den Weg, der die meisten überrascht: Schnecken geben die infektiösen Larven auch in die Umgebung ab. Dein Hund kann sie also schlucken, ohne je eine Schnecke gefressen zu haben, beim Grasfressen etwa oder beim Trinken aus einer Pfütze. Diese Larven bleiben nach Versuchsdaten mindestens acht Wochen ansteckungsfähig, nachdem die Schnecke sie ausgeschieden hat.

Besonders gefährdet sind darum Hunde, die Gras, Schnecken oder Nacktschnecken fressen (GL1 nennt sie treffend „hoovers“, also Staubsauger), sowie Jagdhunde. Für genau diese Hunde, und in Gegenden mit hoher Belastung, nennt die Leitlinie als Vorbeuge eine monatliche Gabe makrozyklischer Laktone.

Husten und das verräterische Warnzeichen

Manche Hunde bleiben lange unauffällig. Zeigen sich Symptome, sind es meist:

  • Husten und Atemnot durch die Entzündung im Lungengewebe
  • Leistungsschwäche, Erschöpfung bei Belastung
  • bei chronischem Verlauf: Appetitlosigkeit, Blutarmut, Gewichtsverlust, Mattigkeit
  • neurologische Anzeichen: GL1 führt sie im Fließtext und in ihrer Symptomtabelle (Tabelle 6) auf, ohne sie aufzuschlüsseln; als Ursache nennt sie in seltenen Fällen Larven oder erwachsene Würmer an untypischen Orten wie dem Gehirn

Das eigentlich typische Zeichen ist aber ein anderes: eine Störung der Blutgerinnung. Betroffene Hunde bluten ungewöhnlich lange aus kleinen Verletzungen nach, bekommen Blutergüsse unter der Haut, husten Blut oder haben schwarzen, teerigen Kot. Ein hustender Hund, der gleichzeitig zu Blutungen neigt, ist ein sehr ernstes Signal. Gelegentlich kommt es sogar zum plötzlichen Tod. Nachgewiesen wird der Lungenwurm über eine spezielle Kotuntersuchung (Baermann-Verfahren) oder einen Bluttest auf zirkulierende Antigene. Für die Kotprobe sind zwei Details wichtig: Weil die Larvenausscheidung stark schwankt, verlangt GL1 Proben aus drei aufeinanderfolgenden Kotabgaben. Eine einzelne negative Probe schließt den Wurm nicht aus. Und es muss frischer Kot sein, in ausreichender Menge. Wie viel genau, beantwortet die Leitlinie an zwei Stellen unterschiedlich: Ihr Fließtext nennt mindestens 4 g, ihre Symptomtabelle (Tabelle 6) für dieselbe Untersuchung mindestens 10 g. Wer die größere Menge sammelt, erfüllt beide Angaben und muss nicht noch einmal los.


Was du praktisch tun kannst

  • Schneckenfressen konsequent unterbinden. Sinnvoll, besonders, wenn dein Hund nach Regen im nassen Gras schnüffelt. Allein reicht es aber nicht, weil die Larven auch in die Umgebung abgegeben werden. Ob zusätzlich eine monatliche Vorbeuge nötig ist, entscheidet die Praxis.
  • Spielzeug und Näpfe abends reinholen. Was über Nacht draußen liegt, kann Schneckenschleim abbekommen (eine Vorsichtsmaßnahme aus der Praxis). Belegt ist die Haltbarkeit der Larven: nach Versuchsdaten mindestens acht Wochen, nachdem eine Schnecke sie ausgeschieden hat.
  • Kein Trinken aus Pfützen. Nimm unterwegs lieber frisches Wasser mit.
  • Steht eine Kotprobe an, sammle aus drei aufeinanderfolgenden Kotabgaben: nicht alles aus einem Häufchen, weil die Larvenausscheidung schwankt. Zur Menge nennt GL1 zwei verschiedene Zahlen (mindestens 4 g im Fließtext, mindestens 10 g in Tabelle 6): Mit der größeren Menge frischen Kots liegst du in jedem Fall richtig.
  • Vor der Reise in den Süden mit der Praxis sprechen: Mückenschutz plus Prophylaxe, rechtzeitig geplant.
  • Auslandshunde testen lassen, auch ohne Symptome: vor dem Start der Prophylaxe und ein zweites Mal sechs bis sieben Monate später (GL1: Nachtest frühestens sechs Monate nach dem Import).

Wichtig: Eine normale Wurmkur deckt das nicht automatisch ab

Das ist der Denkfehler, der am meisten kostet. Die übliche Entwurmung zielt auf Darmwürmer. Dafür empfiehlt die ESCCAP-Leitlinie GL1 bei unbekanntem Risiko mindestens vier Behandlungen oder Kotuntersuchungen pro Jahr.

Herzwurm und Lungenwurm stehen in der Risikotabelle von GL1 dagegen in eigenen Zeilen mit eigenen, monatlichen Schemata, abhängig davon, ob dein Hund Schnecken frisst, jagt oder in ein Verbreitungsgebiet reist. Ob er eine solche Prophylaxe braucht, beantwortet die Standard-Wurmkur also nicht nebenbei mit. Es ist eine eigene, tierärztlich gesteuerte Entscheidung, nur nach Absprache mit dem Tierarzt.

Wann du mit deinem Hund zum Tierarzt solltest

  • Sofort: ungewöhnlich lange Nachblutungen aus kleinen Wunden, Blutergüsse unter der Haut, Bluthusten oder schwarzer, teeriger Kot
  • Sofort: akute Atemnot, plötzlicher Kollaps, nicht stillbare Blutungen oder neurologische Ausfälle
  • Husten, der nicht innerhalb weniger Tage besser wird, besonders bei einem Hund, der Schnecken frisst
  • Nachlassende Ausdauer, schnelle Erschöpfung beim Spaziergang, Gewichtsverlust
  • Nach Aufenthalt in Süd- oder Südosteuropa oder bei einem Auslandshund: Herzwurm-Test, auch ohne Beschwerden, und immer, bevor eine Prophylaxe begonnen wird

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Häufige Fragen

Wird der Herzwurm von Zecken übertragen?

Nein. Der Herzwurm Dirofilaria immitis wird ausschließlich von Stechmücken übertragen. Das ist die häufigste Verwechslung überhaupt.

Gibt es Herzwürmer beim Hund in Deutschland?

Der Herzwurm ist in Europa vor allem in Süd- und Südosteuropa verbreitet; die Artentabelle der ESCCAP-Leitlinie GL1 (Tabelle 2C) nennt zusätzlich Teile Mitteleuropas. Für einen Hund, der hier lebt, ist er deshalb in erster Linie ein Reise- und Importrisiko. Eine Entwarnung für Deutschland ist das aber nicht: Seinen Verwandten Dirofilaria repens dokumentiert GL1 inzwischen auch bei Hunden ohne Reisegeschichte in Deutschland. Der Lungenwurm Angiostrongylus vasorum dagegen kommt laut ESCCAP-Leitlinie GL1 europaweit in endemischen Herden vor (fleckenweise, nicht überall gleich) und ist die Variante, die auch hier eine Rolle spielt.

Kann mein Hund vom Fressen einer Schnecke wirklich krank werden?

Ja. Schnecken und Nacktschnecken sind die Zwischenwirte des Lungenwurms. Dein Hund kann sich auch anstecken, ohne eine Schnecke zu fressen, nämlich über die Larven, die Schnecken in die Umgebung abgeben, etwa beim Grasfressen oder beim Trinken aus einer Pfütze.

Schützt die normale Wurmkur vor Herzwurm und Lungenwurm?

Nicht automatisch. Die Routine-Entwurmung zielt auf Darmwürmer. Herz- und Lungenwurm-Prophylaxe ist ein eigenes, meist monatliches Schema nach dem individuellen Risiko deines Hundes. Besprich das gezielt mit deiner Tierarztpraxis.

Fazit: zwei Würmer, zwei Schutzstrategien

  • Herzwurm = Stechmücke = Reise. Vor allem ein Thema bei Urlaub in Süd- und Südosteuropa und bei Auslandshunden.
  • Lungenwurm = Schnecke = Garten. Die hier relevante Variante. Schneckenfressen ist der Weg hinein.
  • Achte auf die Kombination Husten plus Blutungsneigung. Das ist das Warnzeichen, das man kennen sollte.
  • Erwachsene Herzwürmer zu behandeln ist aufwendig und nicht risikofrei: Deshalb ist Vorbeugung der eigentliche Schutz.
  • Verlass dich nicht auf die Standard-Wurmkur. Ob dein Hund eine Herz- oder Lungenwurm-Prophylaxe braucht, entscheidet ihr gemeinsam mit der Tierarztpraxis.

Quellen

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