
Petla Experte
Wichtiger Hinweis
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen Ihres Haustieres wenden Sie sich bitte an einen Tierarzt.
Katzen miauen nachts aus vielen Gründen: Manche sind einfach redseliger als andere – genau wie Menschen. Oft steckt aber ein konkretes Bedürfnis dahinter: vielleicht ist deiner Katze langweilig, sie fühlt sich einsam, ist verwirrt oder gesundheitlich angeschlagen. Besonders wenn das Verhalten neu ist, solltest du genauer hinschauen – und gegebenenfalls tierärztlichen Rat einholen.
1. Katzen sind abends und frühmorgens besonders aktiv
Katzen sind dämmerungsaktiv – das heißt, sie haben ihre aktivsten Phasen in der Dämmerung und im Morgengrauen. Gerade jüngere Katzen sind nachts oft besonders verspielt. Mit der Zeit gewöhnen sich viele aber an deinen Tagesrhythmus.
2. Deine Katze ist gelangweilt oder unterfordert
Zu wenig Beschäftigung am Tag kann zu Unruhe in der Nacht führen. Viele Wohnungskatzen langweilen sich und machen sich dann nachts laut bemerkbar. Spiele, Klettermöglichkeiten und geistige Herausforderungen helfen dabei, den Tag auszulasten und die Nacht ruhiger zu gestalten.
3. Altersbedingte Veränderungen bei Senior-Katzen
Wenn deine ältere Katze plötzlich nachts laut wird, kann das an altersbedingten Veränderungen im Gehirn liegen – vergleichbar mit Demenz. Die sogenannte kognitive Dysfunktion kann zu Orientierungslosigkeit und verändertem Schlaf führen. Ein Tierarzt kann dir hier weiterhelfen.
4. Freigängerkatzen fühlen sich nachts eingesperrt
Wenn deine Katze tagsüber raus darf, aber nachts drinnen bleiben muss, fühlt sie sich vielleicht eingesperrt – gerade dann, wenn sie eigentlich aktiv sein möchte. Ein sicherer Außenbereich wie ein „Catio“ kann hier helfen.
5. Hormonelle oder gesundheitliche Probleme
Vermehrtes Miauen – besonders wenn es neu ist – kann ein Hinweis auf gesundheitliche Probleme wie eine Schilddrüsenüberfunktion oder Nierenerkrankung sein. Lass deine Katze vom Tierarzt durchchecken.
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6. Rolligkeit oder Paarungsverhalten
Lautes nächtliches Jaulen kann auch mit der Rolligkeit zu tun haben. Sowohl Kater als auch Katzen machen sich so bemerkbar. Eine rechtzeitige Kastration kann dieses Verhalten verhindern – und ungewollten Nachwuchs gleich mit.
1. Biete mehr Beschäftigung und Abwechslung an
Sorge dafür, dass deine Katze tagsüber genug erlebt: Kratzbäume, Futterspielzeuge, Verstecke oder Kletterpfade können helfen. So ist sie abends ausgeglichener.
2. Spiele abends mit deiner Katze
Ein intensives Spiel vor dem Schlafengehen hilft deiner Katze, überschüssige Energie loszuwerden. Das sorgt für Entspannung – bei euch beiden.
3. Stelle Futter und Wasser über Nacht bereit
Vielleicht miaut deine Katze einfach, weil sie Hunger oder Durst hat. Lass etwas Futter und frisches Wasser über Nacht stehen.
4. Reinige abends das Katzenklo
Katzen sind sehr reinlich. Wenn das Klo schmutzig ist, kann das zu nächtlichem Protest führen. Am besten reinigst du es kurz vorm Schlafengehen.
5. Zeige deiner Katze Zuneigung
Manche Katzen wollen abends einfach deine Nähe. Ob mit Streicheleinheiten oder ruhigem Beisammensein – gib ihr das, was sie braucht.
6. Prüfe, ob etwas deine Katze stört
Geräusche, Lichtquellen oder Tiere draußen können deine Katze nachts stören. Verdunkelung oder ein ruhiger Rückzugsort können helfen.
Nächtliches Miauen ist oft ein Zeichen für ein Bedürfnis – sei es nach Futter, Aufmerksamkeit, Beschäftigung oder Ruhe. Achte auf Veränderungen und nimm sie ernst. Mit ein bisschen Geduld, klaren Routinen und eventuell tierärztlicher Unterstützung kannst du deiner Katze helfen – und wieder besser schlafen.
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