
Petla Experte
Wichtiger Hinweis
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen Ihres Haustieres wenden Sie sich bitte an einen Tierarzt.
Klarer Ausfluss deutet oft auf Reizungen durch Staub, Wind oder Allergien hin. Einseitiger Ausfluss kann ein Hinweis auf einen Fremdkörper im Auge sein. Gelb-grüner oder schleimiger Ausfluss ist meist ein Anzeichen für eine Infektion. Weil Augenprobleme auch durch Nerven- oder Hirnschäden ausgelöst werden können, ist eine genaue Untersuchung durch den Tierarzt wichtig.
Bindehautentzündung (Konjunktivitis)
Diese Erkrankung kommt bei Hunden genauso häufig vor wie bei Menschen. Sie äußert sich durch:
Die Ursachen sind vielfältig: Allergien, Fremdkörper, Infektionen, Fehlbildungen oder trockene Augen. Wichtig: Lass die genaue Ursache von einem Tierarzt klären, da manche Medikamente bei bestimmten Ursachen kontraproduktiv sein können.
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Allergische Konjunktivitis
Häufig saisonal und nicht ansteckend. Mögliche Auslöser sind:
Behandlung: kalte Kompressen, künstliche Tränen, Antihistaminika, entzündungshemmende Tropfen.
Virale Konjunktivitis
Ansteckend und kann bis zu drei Wochen andauern. Symptome ähneln Erkältung:
Behandlung: kalte Kompressen, Tränenersatzmittel, gegebenenfalls Kortikosteroide.
Bakterielle Konjunktivitis
Verursacht durch Bakterien wie Streptokokken oder Staphylokokken. Behandelt wird mit antibiotischen Tropfen oder Salben.
Hornhautgeschwüre (Ulcus corneae)
Tiefe oder oberflächliche Verletzungen der Hornhaut, oft schmerzhaft. Ursachen:
Symptome: Lichtempfindlichkeit, vermehrter Tränenfluss, Augenreiben, Trübung. Behandlung: Antibiotika, schmerzlindernde Tropfen, ggf. Operation.
Epiphora (übermäßiges Tränen)
Verfärbtes oder übelriechendes Fell unter den Augen kann durch:
Behandlung: abhängig von der Ursache – von Tropfen über Salben bis hin zu chirurgischen Eingriffen.
Trockene Augen (Keratoconjunctivitis sicca)
Wenn zu wenig Tränenflüssigkeit produziert wird, kann es zu Schleim, Entzündungen und Hornhautschäden kommen. Ursachen:
Behandlung: künstliche Tränen, Immuntherapie, ggf. Operation.
Glaukom (grüner Star)
Ein durch erhöhten Augeninnendruck verursachter Schmerz. Symptome:
Behandlung: drucksenkende Medikamente oder chirurgischer Eingriff.
Brachycephale Rassen
Hunde mit flacher Schnauze wie Möpse, Boxer oder Bulldoggen haben oft:
Folge: Tränenflüssigkeit läuft nicht ab, sondern auf das Gesicht – das begünstigt Hautentzündungen.
Hunde mit lockerer Gesichtshaut
Bluthunde, Cocker Spaniels oder Bernhardiner sind anfällig für:
Diese Zustände erfordern meist einen operativen Eingriff.
So trägst du Augentropfen richtig auf:
So beugst du Augenproblemen vor:
Tränende Augen bei Hunden können viele Ursachen haben – von harmlosen Reizungen bis zu ernsthaften Erkrankungen. Wenn du Veränderungen an den Augen deines Hundes bemerkst, solltest du das immer abklären lassen. Je früher die Ursache erkannt wird, desto besser lässt sich dein Hund behandeln und Folgeschäden können verhindert werden.
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